Schloss Sanssouci

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Ruinenberg und Sizilianischer Garten

Marlygarten und Friedensgarten

Friderizianischer Garten

 

Fotos und Texte: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Ruinenberg, Nordischer und Sizilianischer Garten, Potentestück

Der Rossbrunnen und die Kulisse des
Ruinenberges nördlich vom Schloss
Das runde Mittelstück des
Sizililianischen Gartens

Erweiterungen im Park unter den Nachfolgern Friedrichs des Großen

Auf der Anhöhe gegenüber dem Schloss Sanssouci ließ Friedrich II. 1748 ein großes Wasserreservoir für geplante Fontänen anlegen und mit künstliche Ruinen versehen, die dem Ruinenberg seinen Namen gaben. Erst unter Friedrich Wilhelm IV . gelang es, die Fontänen mit Havelwasser zu speisen. Die dazu notwendige dampfbetriebene Pumpe wurde als Moschee an der Havel errichtet. Friedrich Wilhelm IV. plante auch eine Triumphstraße, deren Höhepunkt das von Stüler und Hesse errichtete Orangerieschloss ist.

Südwestlich entstanden ab 1856 der Sizilianische Garten und gegenüber bis 1860 der Nordische Garten mit seinen dichten Koniferen. Beidseits des Gebäudes legte Lenné landschaftliche Gärten an. Zwischen der Orangerie und dem Belvedere auf dem Klausberg schuf Potente unter Wilhelm II. von 1904 bis 1908 eine Gartenanlage mit Motiven nordischer Landschaften.

Eine Verbindungsanlage rundet den Park nach Norden ab. Sie wurde Potentestück genannt. Seit 1995 betreibt die Gartendirektion eine systematische Wiederherstellung des Wegenetzes und die Pflege der Gehölze. Mit Mitteln der Freunde der Preußischen Schlösser und Gärten e.V. wurde die Exedrabank zurückversetzt. Der Brandenburgische Unternehmerverband hat die Rekonstruktion der Kaskade finanziert.